Regionaler MFH-Ankäufer im Ruhrgebiet

Mehrfamilienhaus verkaufen Ruhrgebiet – regionaler Zinshaus-Direktankauf

Wir übernehmen Renditeobjekte zwischen Duisburg-Süd und dem Dortmunder Osten als langfristiger Bestandshalter – Gründerzeit, Werkssiedlung oder Nachkriegsbestand, vier bis zwölf Wohneinheiten, vermietet oder teilvermietet. Faktorindikation auf Basis echter Stadtteildaten innerhalb von 72 Stunden.

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So funktioniert der Verkauf

In 4 einfachen Schritten zum Verkauf Ihrer Immobilie

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Kerndaten zum Zinshaus melden

Sie nennen uns die Lage – Stadt und Stadtteil reichen, etwa Bochum-Ehrenfeld, Dortmund-Kreuzviertel, Duisburg-Neudorf oder Essen-Frohnhausen –, die Anzahl der Wohneinheiten, die Wohnflächensumme, die aktuelle Jahresnettokaltmiete sowie das Baujahr. Eine einfache Mietaufstellung als E-Mail-Anhang genügt vollkommen. Energieausweis und Sanierungsstand können nachgereicht werden.

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Faktor-Einordnung anhand Ruhr-Marktdaten

Unser Investmentteam ordnet Ihr Objekt in die Faktor-Range der jeweiligen Ruhr-Stadt ein und gleicht es mit den realisierten Vergleichskäufen in der Nachbarschaft ab. Innerhalb von drei Werktagen erhalten Sie eine schriftliche Indikation mit Multiplikator-Spanne, Liegenschaftszinssatz-Annahme und einem kurzen Kommentar zur Mikrolage – Stadtteil, Mieterstruktur und Sanierungsbedarf inklusive.

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Vor-Ort-Begehung mit Festpreisangebot

Nach kompakter Innenbesichtigung von Treppenhaus, Heizungstechnik und zwei Beispielwohnungen verdichten wir die Faktor-Indikation zum verbindlichen schriftlichen Ankaufsangebot. Da unser Ankaufsteam regional verankert ist, sind Termine in Bochum, Dortmund, Duisburg oder Essen meist binnen weniger Tage möglich – ein dreistündiges Zeitfenster reicht für die meisten Objekte aus.

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Notarielle Abwicklung im Ruhr-Notariat

Sie wählen einen Notar im Ruhrgebiet, häufig in Ihrer Wohnstadt. Die Beurkundung erfolgt typischerweise innerhalb von vier bis sechs Wochen ab Annahme. Wir kaufen mit Eigenkapital plus vorbereiteter Bankzusage – ohne Finanzierungsvorbehalt im Vertrag. Mietkautionen, Hausgelder und laufende Mietverhältnisse übernehmen wir vollständig, Ihre Mieterschaft wird erst nach Beurkundung höflich informiert.

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Kein Makler, kein Stress – Ihre Vorteile im Überblick

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Ruhr-Schwerpunkt im Ankauf

Mehrfamilienhäuser zwischen Duisburg-Hochfeld und Dortmund-Aplerbeck sind seit Jahren unser Kerngeschäft. Wir kaufen nicht bundesweit gleichgewichtig, sondern mit klarem regionalen Schwerpunkt im Ruhrgebiet – mit den entsprechenden Stadtteilkenntnissen, Bodenrichtwert-Zugängen und Vergleichsfällen, die ein überregionaler Ankäufer aus München oder Frankfurt schlicht nicht mitbringt.

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Bestandshalter-Pool für Renditeobjekte

Hinter unserem Direktankauf steht ein Pool aus regionalen Bestandshaltern, Family Offices und langfristig orientierten Wohnungsgesellschaften, die gezielt im Ruhrgebiet investieren. Diese Käufer schätzen Bruttomietrenditen oberhalb fünf Prozent und akzeptieren Mikrolagen, die auf den klassischen Plattformen schwer vermarktbar wären. Sie verkaufen nicht an einen anonymen Endkäufer, sondern an einen Halter mit Ruhr-Strategie.

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Faktor-Range 14 bis 21 transparent hergeleitet

Die typischen Multiplikatoren bewegen sich im Ruhrgebiet je nach Stadt und Lage zwischen 14 und 21 – Bochum 17 bis 20, Dortmund 17 bis 21, Essen 17 bis 20, Duisburg 15 bis 19. Wir legen Faktor, zugrundeliegende Jahresnettokaltmiete, Sanierungsabschlag und Bodenwertanteil offen. Sie sehen schwarz auf weiß, wie unser Angebot zustande kommt – kein Black-Box-Preis.

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Erfahrung mit Gründerzeit und Sanierungsstau

Typische Ruhr-Bestände – Gründerzeithäuser in den Innenstädten, Werkssiedlungs-MFH aus Bergbau- und Stahlzeit, Nachkriegsbau der 1950er und 60er Jahre – bringen oft Modernisierungsbedarf bei Heizung, Dach oder Elektrik mit. Wir bewerten realistisch nach erforderlichem Sanierungsaufwand und übernehmen das Bauteilrisiko. Sie müssen weder vorab investieren noch GEG-Nachweise produzieren.

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Mieterschonung in dichten Wohnvierteln

In Ruhr-Quartieren mit langjährig stabiler Mieterschaft – etwa in Werkssiedlungen, Genossenschaftsnachbarschaften oder Altbauquartieren mit dreißigjährigen Mietverhältnissen – erzeugt jede Vermarktung Unruhe. Wir verzichten konsequent auf Inserat, Verkaufsschild und Massenbesichtigung. Die Mieter erfahren erst nach Beurkundung per höflichem Anschreiben vom Eigentümerwechsel, gute Mietverhältnisse bleiben erhalten.

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Kurze Wege bei Vor-Ort-Terminen

Ob Begehung in Gelsenkirchen, Recklinghausen oder Hamm – unser regionales Ankaufsteam erreicht jede Ruhr-Adresse meist innerhalb desselben oder folgenden Werktags. Diese Nähe verkürzt nicht nur Reaktionszeiten, sie ermöglicht auch zweite Begehungen bei größeren Objekten ohne Reisekostendiskussion und persönliche Übergabegespräche, wenn der Verkäufer das wünscht.

Warum nicht über einen Makler verkaufen?

Der direkte Weg ist oft der bessere

Makler vs. Direktankauf

  • Provisionsfreier Ankauf – der vereinbarte Faktor mal Jahresnettokaltmiete ist Ihr Auszahlungsbetrag (statt: Maklerhonorar 3,57 bis 7,14 Prozent inklusive Mehrwertsteuer mindert den Reinerlös bei einem 1,8-Mio.-MFH um rund 90.000 Euro)
  • Faktorindikation in 72 Stunden, verbindliches Angebot nach Begehung, Notartermin innerhalb von vier bis sechs Wochen (statt: Vermarktung über ImmoScout und lokale Investorenrunden dauert im Ruhrgebiet erfahrungsgemäß sechs bis zwölf Monate)
  • Strikt vertraulicher Ankaufsprozess unter NDA – Mieter werden erst nach Beurkundung in Kenntnis gesetzt (statt: Inserat und Besichtigungsrunden machen den Verkauf gegenüber Ihrer Mieterschaft binnen Tagen öffentlich)
  • Ankauf mit Eigenkapital und vorbereiteter Bankzusage, kein Finanzierungsvorbehalt im Kaufvertrag (statt: Kaufinteressenten mit Finanzierungsvorbehalt – im B-Stadt-Ruhr-Markt kippen Deals häufig an Bankablehnungen)
  • Gründerzeit mit Modernisierungsbedarf, Werkswohnungen und Gemengelagen sind Kerngeschäft unseres Bestandshalter-Pools (statt: Sanierungsstau, gemischte Mieterstruktur oder Werkssiedlungs-Historie schrecken klassische Selbstnutzer ab)
Immobilie verkaufen ohne Makler

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Was unsere Kunden sagen

Echte Erfahrungen – verifizierte Google Bewertungen

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Joachim Steinert in der letzten Woche

Die beiden haben mir extrem schnell weitergeholfen, vielen Dank!

Leonie Fendel vor einer Woche

Sehr schnelle und kompetente Beratung, vielen Dank!

Boy George vor 2 Wochen

Tolle Kommunikation, gute Beratung

Häufig gestellte Fragen

Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Immobilienverkauf

In welchen Ruhr-Städten ist P1 Immo beim MFH-Ankauf besonders aktiv?
Unsere Schwerpunktstädte für Mehrfamilienhäuser sind Bochum, Dortmund, Duisburg und Essen – hier laufen die meisten Anfragen, hier verfügen wir über die dichtesten Vergleichsdaten und kürzesten Reaktionszeiten. Daneben kaufen wir regelmäßig in Gelsenkirchen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen, Herne, Bottrop, Recklinghausen, Castrop-Rauxel, Hamm, Lünen, Marl, Witten und Hagen. Auch in den umgebenden Mittelstädten wie Dorsten, Schwerte, Unna, Hattingen und Velbert prüfen wir Renditeobjekte. Für Randlagen oder kleinere Kommunen entscheiden wir individuell – ein kurzer Anruf oder eine E-Mail klärt das in der Regel binnen eines Werktags.
Welche Faktor-Range ist 2026 im Ruhrgebiet realistisch erzielbar?
Das Ruhrgebiet bewegt sich auf B-Stadt-Niveau, mit klaren Spreizungen zwischen den Städten und ihren Stadtteilen. Bochum erreicht typischerweise das 17- bis 20-fache der Jahresnettokaltmiete, Dortmund 17 bis 21 mit Spitzen rund um die TU und den PHOENIX-See, Essen 17 bis 20 mit Premium-Werten in Rüttenscheid und Werden, Duisburg 15 bis 19 abhängig vom Stadtteil. In B-Lagen mit Sanierungsstau oder schwächerer Mieterstruktur kann die Range nach unten bis auf 14 reichen, in absoluten Premiumlagen mit Aufwertungspotenzial nach oben Richtung 21 oder darüber. Bruttomietrenditen liegen damit oft im Bereich von fünf bis sieben Prozent – das macht Ruhr-MFH für Bestandshalter strukturell interessant.
Wie wirken sich Strukturwandel und Hochschulnähe auf den MFH-Markt aus?
Der Übergang von Schwerindustrie zu Logistik, IT, Gesundheitswirtschaft und Hochschulwirtschaft ist im Ruhrgebiet 2026 kein abstrakter Begriff mehr, sondern ein messbarer Mietnachfrage-Treiber. Studentische Nachfrage rund um die Ruhr-Universität Bochum und die TU Dortmund stützt die Faktoren in den umliegenden Stadtteilen spürbar – Bochum-Querenburg, Dortmund-Eichlinghofen oder Dortmund-Barop sind Beispiele. Logistik- und Gewerbeparks entlang der A2 und A42 sichern stabile Beschäftigung im nördlichen Ruhrgebiet und damit verlässliche Mieteinnahmen. IT-Cluster wie der PHOENIX-See in Dortmund-Hörde oder das Zollverein-Quartier in Essen werten ehemalige Industriebrachen auf. Reine Bergbaufolgelagen ohne neue wirtschaftliche Funktion bleiben dagegen verhalten – diese Differenzierung bilden wir in der Faktor-Indikation ab.
Kaufen Sie auch typische Ruhr-Bestände wie Werkswohnungen oder Gründerzeithäuser mit Sanierungsstau?
Ja, beides ist kennzeichnend für unser Tagesgeschäft im Ruhrgebiet. Ehemalige Werks- und Zechenwohnungs-MFH mit langjähriger Mieterbindung – oft in geschlossenen Siedlungen mit Bestandsschutz – bewerten wir unter Berücksichtigung des stabilen Cashflows und der besonderen Mietvertragslage. Gründerzeithäuser mit vier bis acht Wohneinheiten in den Innenstädten von Bochum, Duisburg, Essen oder Gelsenkirchen sind ein zweiter Klassiker; hier kalkulieren wir Sanierungsabschläge für Heizung, Dach, Steigleitungen und gegebenenfalls Fassade ein. Auch Nachkriegsbau aus den 1950er- und 60er-Jahren mit kleinen Wohnungszuschnitten und mittlerem Modernisierungsbedarf gehört zum gewohnten Bild. Sie müssen weder vorab investieren noch Mietverhältnisse auflösen – das Bauteil- und Mieter-Risiko übernehmen wir.
Wie groß sollten die Mehrfamilienhäuser sein, die Sie im Ruhrgebiet ankaufen?
Unser typisches Ankaufsfenster liegt im Ruhrgebiet zwischen vier und zwölf Wohneinheiten – das entspricht der vorherrschenden Bestandsgröße in den Gründerzeitvierteln, Werkssiedlungen und Nachkriegsquartieren der Region. Kleinere Objekte mit drei Einheiten prüfen wir bei guter Lage ebenfalls. Größere Bestände mit fünfzehn Wohneinheiten oder mehr werden je nach Standort einzelfallabhängig bewertet, häufig in Kombination mit unserem institutionellen Investorennetzwerk. Auch Mini-Portfolios aus zwei oder drei Häusern in derselben Ruhr-Stadt – etwa zusammenhängende Werkswohnungs-Bestände oder benachbarte Gründerzeithäuser – sind willkommen und vereinfachen die Strukturierung. Senden Sie uns einfach die Eckdaten, wir geben binnen eines Werktags Rückmeldung zur Machbarkeit.

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Mehrfamilienhaus-Verkauf im Ruhrgebiet – Markt, Bestände und Direktankauf 2026

Das Ruhrgebiet ist Deutschlands klassisches Bestandshaltergebiet für Mehrfamilienhäuser. Auf rund 4.400 Quadratkilometern leben fünf Millionen Menschen in einer polyzentrischen Struktur aus elf Großstädten und Dutzenden Mittelstädten – ein Mietwohnungsmarkt mit dichter Substanz, langer Industriegeschichte und einem MFH-Bestand, der vom Gründerzeitobjekt über die Werkswohnung bis zum Nachkriegszinshaus reicht. Faktoren bewegen sich auf B-Stadt-Niveau zwischen 14 und 21, Bruttomietrenditen erreichen verlässlich fünf bis sieben Prozent. Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht zu unserem regionalen Direktankauf von Renditeobjekten, den abgedeckten Ruhr-Städten, den Besonderheiten des hiesigen MFH-Markts und der Frage, warum der Direktankauf für Zinshaus-Eigentümer im Ruhrgebiet 2026 die wirtschaftlich rationalere Verkaufsoption ist als der klassische Maklerweg.

Ruhrgebiet als MFH-Markt – fünf Millionen Einwohner, klassisches Bestandshaltergebiet

Mit rund fünf Millionen Einwohnern auf etwa 4.400 Quadratkilometern ist das Ruhrgebiet der größte zusammenhängende Ballungsraum Deutschlands und ein Mietwohnungsmarkt von außergewöhnlicher Dichte. Anders als monozentrische Metropolen besitzt die Region keinen einzelnen Marktmittelpunkt, sondern verteilt sich auf elf kreisfreie Großstädte – darunter Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen, Bottrop, Hagen, Herne und Hamm – sowie vier Kreise mit zahlreichen Mittelstädten. Der MFH-Bestand ist geprägt von Gründerzeitarchitektur, ehemaligen Werks- und Zechensiedlungen aus der Industrieepoche und einer hohen Dichte an Nachkriegsbau. Wohnungsmieten bewegen sich im regionalen Mittel zwischen rund neun und elf Euro pro Quadratmeter, Faktoren liegen typischerweise zwischen 14 und 21. Damit ist das Ruhrgebiet bundesweit ein klassisches Bestandshaltergebiet: günstige Einstiegspreise, stabile Mietnachfrage, attraktive Bruttomietrenditen oberhalb fünf Prozent und ein MFH-Bestand, der Käufern wie Verkäufern verlässliche Cashflows bietet.

Ruhr-Schwerpunktstädte für MFH-Ankauf – Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen

P1 Immo bedient im Ruhrgebiet beim Mehrfamilienhaus-Ankauf vier Kernmärkte mit eigenem Faktor-Profil. **Bochum** erreicht für gepflegten Gründerzeit- und Nachkriegsbestand Multiplikatoren von 17 bis 20, getragen von der Mietnachfrage rund um die Ruhr-Universität und das Bochumer Innenstadtquartier mit seinen Hochschul-Spillover-Effekten. **Dortmund** liegt mit 17 bis 21 leicht oberhalb, in Hörde am PHOENIX-See, im Kreuzviertel und in Aplerbeck werden Spitzenwerte gezahlt, schwächere Faktoren sieht die Nordstadt mit ihrer gemischten Sozialstruktur. **Duisburg** rangiert mit 15 bis 19 am unteren Ende der Ruhr-Range, bietet dafür Bruttomietrenditen häufig oberhalb sechs Prozent – Neudorf, Duissern und Süd erreichen die höheren Faktoren, Marxloh und Hochfeld liegen darunter. **Essen** notiert mit 17 bis 20 vergleichbar zu Bochum, mit Premiumwerten in Rüttenscheid und Werden und schwächeren Lagen in Altendorf oder Frohnhausen. Daneben kaufen wir regelmäßig in Gelsenkirchen, Mülheim, Oberhausen, Herne, Recklinghausen, Hamm, Lünen, Marl, Witten und Hagen sowie in den umgebenden Mittelstädten.

Strukturwandel und MFH-Markt im Ruhrgebiet 2026

Der Übergang von Steinkohle und Stahl hin zu Logistik, IT, Gesundheitswirtschaft und Hochschulwirtschaft ist 2026 kein abstrakter Trend mehr, sondern ein konkreter Mietnachfrage-Treiber für Mehrfamilienhäuser. Drei Bewegungen sind besonders relevant. Erstens die Hochschulnachfrage: Die Ruhr-Universität Bochum mit rund 41.000 Studierenden, die TU Dortmund mit etwa 32.000 und die Universität Duisburg-Essen mit über 40.000 erzeugen eine konstante studentische Mietnachfrage, die Faktoren in den umliegenden Stadtteilen – Bochum-Querenburg, Dortmund-Eichlinghofen, Essen-Holsterhausen – nachhaltig stützt. Zweitens die Logistik- und Gewerbeparks entlang der Autobahnen A2, A40 und A42: Sie haben insbesondere im nördlichen Ruhrgebiet – Hamm, Kamen, Lünen, Marl, Recklinghausen – stabile Beschäftigung und damit verlässliche Mietzahlungen geschaffen. Drittens die Tech- und Aufwertungsquartiere wie der PHOENIX-See in Dortmund-Hörde oder das Zollverein-Areal in Essen, die ehemalige Industriebrachen in moderne Wohn- und Arbeitsstandorte verwandelt haben. Reine Bergbaufolgelagen ohne neue wirtschaftliche Funktion zeigen dagegen weiterhin verhaltene Multiplikatoren – die Differenzierung zwischen aufstrebenden und stagnierenden Quartieren ist im Ruhrgebiet 2026 deutlicher als je zuvor.

MFH-Charakteristika im Ruhrgebiet – Gründerzeit, Werkssiedlung, kleine Einheiten

Der Mehrfamilienhausbestand des Ruhrgebiets unterscheidet sich strukturell von dem in Top-7-Märkten oder ostdeutschen Großstädten. Drei Besonderheiten prägen das Bild. Erstens die Gründerzeitsubstanz: In den Innenstädten von Bochum, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen und Dortmund stehen Tausende repräsentativer Stuckhäuser aus den 1880er- bis 1910er-Jahren, oft mit vier bis acht Wohneinheiten und bauphysikalisch typischem Sanierungsstau bei Heizungstechnik, Steigleitungen, Dach und gegebenenfalls Fassade. Zweitens die Werks- und Zechensiedlungen: Aus der Industrieepoche stammen geschlossene Wohnsiedlungen mit besonderem Charakter, langjähriger Mieterbindung und teils Bestandsschutz – ein Spezialsegment, das überregionale Investoren häufig falsch bewerten. Drittens die kleineren Objektgrößen: Anders als in Berliner oder Hamburger Innenstädten dominieren im Ruhrgebiet MFH mit vier bis zwölf Wohneinheiten, klassische Sechs- bis Achtparteien-Häuser sind das Standardformat. Hohe Mieterbindung mit dreißig Jahren Wohndauer ist keine Seltenheit, was niedrige Fluktuation, stabile Mieten unterhalb des Mietspiegelmaximums und einen substanziellen Mietsteigerungspuffer für den Käufer bedeutet. Diese Charakteristika kennen wir aus jahrelanger Marktbearbeitung – und bilden sie in der Faktor-Herleitung präzise ab.

Direktankauf MFH im Ruhrgebiet – warum der regionale Weg sinnvoll ist

Im Ruhrgebiet ist der Direktankauf für Zinshaus-Eigentümer aus mehreren regional spezifischen Gründen die wirtschaftlich rationalere Lösung als der klassische Maklerweg. Erstens existiert hier eine ausgesprochen aktive Bestandshalter-Nachfrage: Family Offices, regionale Wohnungsbestandsgesellschaften und langfristig orientierte Investoren kaufen gezielt Ruhr-MFH, weil die Bruttomietrenditen oberhalb fünf Prozent in den klassischen A-Städten nicht mehr erreichbar sind. Wir bündeln diese Nachfrage in einem regionalen Bestandshalter-Pool und können dadurch verbindliche Festpreise mit Eigenkapital-Hinterlegung abgeben. Zweitens ist die Vermarktung über öffentliche Plattformen in vielen Ruhr-Mikrolagen schlicht unpassend: Werkssiedlungs-Bestände, Gründerzeithäuser mit Sanierungsstau oder MFH in Quartieren mit gemischter Sozialstruktur erreichen dort weder die richtige Käuferzielgruppe noch akzeptable Vermarktungszeiten. Drittens spielt Mieterschonung in den dicht bebauten Ruhr-Vierteln eine größere Rolle als in anonymen Großstadtmärkten – jedes Inserat erzeugt Unruhe in oft jahrzehntelang stabilen Mietverhältnissen, gute Mieter kündigen aus Sorge vor Eigenbedarf, der Cashflow fällt vor Verkauf. Viertens ermöglicht unsere regionale Verankerung kurze Wege bei Vor-Ort-Terminen: Begehungen in Bochum, Dortmund, Duisburg oder Essen sind meist binnen ein bis zwei Werktagen umsetzbar, ohne Reisekosten und ohne Terminierungsdruck. Wer Geschwindigkeit, Diskretion und Faktor-Transparenz höher gewichtet als das theoretisch maximale Bietergebnis nach langer Vermarktung, fährt im Ruhrgebiet mit dem regionalen Direktankauf nahezu regelmäßig besser.

Ihre Ruhr-MFH-Anfrage – kurzer Weg zur belastbaren Indikation

Wenn Sie ein Mehrfamilienhaus im Ruhrgebiet verkaufen möchten oder zunächst nur eine sachliche Faktor-Einschätzung wünschen, senden Sie uns eine kurze E-Mail mit den wesentlichen Eckdaten: Stadt und Stadtteil, Anzahl der Wohneinheiten, Wohnflächensumme, aktuelle Jahresnettokaltmiete, Leerstandsquote, Baujahr und – sofern vorhanden – Energieausweis. Eine einfache Mietaufstellung als Anhang reicht für die Erstprüfung vollkommen aus, ein aufwendiges Exposé ist nicht erforderlich. Innerhalb von 72 Stunden erhalten Sie eine schriftliche Faktor-Indikation mit Multiplikator-Range, Liegenschaftszinssatz-Annahme und einem kurzen Marktkommentar zu Ihrer Mikrolage. Stimmt die Größenordnung, vereinbaren wir einen Vor-Ort-Termin in Ihrer Ruhr-Stadt – ob Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen oder einer der Mittelstädte zwischen Hamm und Velbert. Anschließend erhalten Sie ein verbindliches schriftliches Festpreisangebot ohne Finanzierungsvorbehalt, das Sie ohne Druck und ohne Verpflichtung prüfen können. Ihr Ansprechpartner: P1 Immo, [email protected]. Sie sprechen nicht mit einem überregionalen Callcenter, sondern mit einem regional verankerten Ankaufsteam, das den Unterschied zwischen Bochum-Stiepel und Dortmund-Nordstadt, zwischen Duisburg-Neudorf und Essen-Frohnhausen aus Erfahrung kennt.

Mehrfamilienhaus verkaufen Ruhrgebiet – regionaler Zinshaus-Direktankauf

Direktankauf auch in: Mehrfamilienhaus schnell verkaufen